Der Blog

Von Worten, Menschen, Städten, Räumen, Landschaften, Prozessen, Erkenntnissen, Potenzialen, Meinungen, Kommentaren, Planungen, Ressourcen, Prinzipien – von Schnittmengen, Summen, Differenzierungen und dem Versuch, inmitten all dessen irgendwie die eigene Position zu bestimmen.

Der Raum ist im Fluss. An keinem Ort dieser Welt bleiben die Elemente im Raum über längere Zeit unverändert. Besonders starker Wandel findet dort statt, wo Menschen allein durch ihre bloße Anwesenheit, ihre Interaktionen und Austauschprozesse die Landschaft überprägen. Bleibt er ungeregelt, kann das in Wildwuchs ausarten, der Landschaft, Ressourcen und schließlich den Menschen selbst schädigt. Im Gegensatz dazu kann die überlegte, planvolle und besonnene Beeinflussung raumprägender Prozesse zu besseren, schöneren, angenehmeren und letztendlich würdigeren Ergebnissen führen.

raumblog.de will einladen zur aufmerksamen Beobachtung solcher Prozesse, egal in welchen Bereichen sie sich abspielen. Ob Verkehr oder Stadtentwicklung, ob demografischer Wandel oder Daseinsvorsorge – klassische geographische und raumwissenschaftlich analysierbare Prozesse sind hier Gegenstand der Meinungsäußerung. Eine rege Diskussion ist willkommen. Innovationen und aktuelle Erkenntnis aus Wissenschaft und Praxis sollen Eingang in die Argumentationen finden, getreu dem Grenzgänger-Prinzip, dass keine Sphäre für sich allein genug Potenzial zur Aufdeckung von Befunden und zur Lösung von Problemen entfalten kann. Doch auch die persönliche Note eines jeden Autors hat seinen Platz, denn letztendlich vertritt er nicht die unverfälschte Wahrheit – welcher Mensche könnte dies je von sich behaupten –, sondern seine individuelle Wahrnehmung und Deutung. Weil raumblog.de weniger ein Fachjournal als eher Meinungsportal sein will, werden vermutlich die kommentierenden Textformen ein höheres Gewicht erhalten.

raumblog.de bleibt bis auf Weiteres ein nicht-kommerzielles Internet-Angebot.