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Elefantenstadl

Zu klobigen Standbildern aus billigem Kunststoff geronnene Belanglosigkeit, die man uns als Kunst andrehen will; pharaonenhafte Bauvorhaben, die wir als Fortschritt bejubeln sollen – Dickhäuter dienen als unfreiwillige Parabel für Unsinn, im Kleinen wie im Großen. Weshalb das schade ist und was sie dagegen tun sollten. » Weiterlesen

Ad absurdum

Der Aufsichtsrat der Deutschen Bahn hat entschieden, das umstrittene Großprojekt ›Stuttgart 21‹ weiterbauen zu lassen, trotz Kostensteigerung um ca. 2,3 Milliarden Euro. Die Kontrolleure basieren ihren Beschluss lieber auf absurde Behauptungen statt auf geprüfte Sachargumente. Das ›neue Herz Europas‹ ist längst zum Fanal eines kollektiven Wahnsinns geworden. » Weiterlesen

Grenzgänger und Wanderprediger

Mit Ende des Semesters kommt auch die Laufbahn eines ungewöhnlichen Akademikers zum Abschluss. Die Universität Trier verliert ohne jeden Zweifel eine Koryphäe – nicht so aber die Fachwelt. Denn dieser Kreuzritter der Bahn- und Fahrradmobilität denkt noch lange nicht an Stillstand. » Weiterlesen

Allheilmittel mit Nebenwirkungen

Das wohl umstrittenste Großprojekt der deutschen Verkehrsgeschichte hat eine wichtige Hürde genommen. Die lautstarke Diskussion der Ausflüsse urteilt aber womöglich zu schnell und vergisst, vor einer umfassenden Diagnose zunächst die vollständige Krankenakte zu lesen. Denn was, wenn die gesamte Prozedur nichts weiter als homöopatische Laborspielerei gewesen ist? » Weiterlesen

Ohne den Wirt

Politik und Konzern möchten gern Erfolge über die Deutsche Bahn verbreiten. Allerorten befleißigen sich die Repräsentanten beider Spähren der guten Laune. Tatsächlich aber geben Fakten, Äußerungen, Nachrichten und der gesunde Menschenverstand Anlass zu großer Sorge. Eine Abrechnung. » Weiterlesen

Wegen Verzögerungen im Betriebsablauf …

Es eiert, stock und ächzt auf Europas größter Baustelle. Die Verantwortlichen halten sich derweil in Bereichen schadlos, die streng genommen gar nichts mit gutem Bahnverkehr zu tun haben. Es bleibt zu hoffen, dass den unbelehrbaren Maulwürfen am Ende nicht nur die Zeit, sondern auch das Geld durch die Hände rinnt. » Weiterlesen

Die Zukunft liegt vor der Haustür

Weil sich schlechte Nachrichten nun mal sehr gut verkaufen, wird viel zu häufig über vermeintliche Einbußen, Opfer und Kosten berichtet, die die Abkehr vom Atomstrom angeblich mit sich bringen wird. Eigentlich bietet die Energiewende sogar eine große Chance, Strukturen zu reformieren und Potenziale stärker auszunutzen. Doch selten stehen die Entscheider dem Prinzip Nähe auch selbst nahe. » Weiterlesen

»Einen Kompromiss kann es nicht geben«

Wer die Zeit dafür fand, hing dieser Tage auffällig oft vor dem Reality-Politik-TV. Spannend wie ein Fußballturnier, kumulieren die Sprints, Dribblings und Volten der beiden gegnerischen Mannschaften im Spiel um den Großbahnhof ›Stuttgart 21‹ nun zum heiß erwarteten Ergebnis, dessen Verkündung Schiri Geißler allerdings bis zur allerletzen Minute der Verlängerung hinauszögert. » Weiterlesen